Digitale Humanisierung

Mein Eindruck ist, dass nach wie vor die Mehrzahl der Menschen der „digitalen Revolution“ (mobile Geräte, Web 2.0, Social Media, Social Gaming, eCommerce…) skeptisch gegenüber stehen. Datenschutz, Cyber Kriminalität oder zunehmende „Verblödung“ der (jungen) Menschen sind häufig genannte Bedenken im Zusammenhang mit den neuen Technologien.

Ich verurteile diese Haltung, denn sie entsteht häufig daraus, dass sich die Kritiker nicht oder zu wenig mit der Thematik auseinander gesetzt haben. Menschen echauffieren sich über Dinge, die sie in Wahrheit nicht verstehen (und deshalb als Bedrohung ansehen).

Hier sind nur zwei Beispiele, welch enormes Potenzial zur globalen Humanisierung in neuen Kommunikationstechnologien stecken kann.

1) Paul Conneally erklärt, wie mobile Kommunikation im Zusammenhang mit der Haiti-Katastrophe von 2010 von Hilfsorganisationen genutzt wurde:

2) „Playing for Change“ ist ein Projekt von Musikern und Produzenten, bei dem die gemeinsame, globale Verantwortung für die Herausforderungen unserer Zeit (Armut, Klimawandel, soziale Unterdrückung…) gestärkt werden soll.

Fazit: Die Chancen der digitalen Revolution überwiegen bei weitem deren Gefahren.

2 CommentsLeave a Comment


  • Reply

    hans schwab

    2021 Jahren ago

    kampf den digitalen analphabeten!

Trackbacks for this post

  1. Das Internet ist böse, böse, böse…! › Dr. Stefan Hagen

Leave a CommentPlease be polite. We appreciate that.

Your Comment